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Katzenrassen

17 Rassen im Portrait. Jede Seite beantwortet dieselben Fragen: Woher kommt die Rasse, wie ist ihr Charakter, wie viel Pflege braucht sie und welche Krankheiten treten gehäuft auf. So lassen sich Rassen wirklich vergleichen.

8 anfängertauglich 11 pflegeleicht
Langhaarkatze im Portrait

Alle Rassen von A bis Z

Abessinier Eine der aktivsten Katzenrassen überhaupt. Nichts für ruhige Haushalte - und nichts für Menschen, die selten zu Hause sind. kurz, getickt Pflege: niedrig Balinese Genetisch eine Siamkatze mit langem Fell: ebenso anhänglich, ebenso mitteilsam, dazu ein wehender Schwanz. halblang, ohne Unterwolle Pflege: niedrig Britisch Kurzhaar Die ruhigste unter den beliebten Rassen: gelassen, unaufdringlich und mit einem Plüschfell, das kaum verfilzt. kurz, sehr dicht Pflege: niedrig für Einsteiger Burma Kompakt, muskulös und ausgesprochen anhänglich. Die Burma sucht Körperkontakt aktiv und dauerhaft. kurz, sehr fein und glänzend Pflege: niedrig für Einsteiger Chartreux (Kartäuser) Die echte Kartäuserkatze ist französisch, nicht britisch - und deutlich schlanker gebaut als ihr blaues Gegenstück von der Insel. kurz, dicht, wollig Pflege: niedrig für Einsteiger Chinchilla-Perser Keine eigene Rasse, sondern eine Farbvariante der Perserkatze: weißes Fell mit schwarz getippten Spitzen und grünen Augen. lang Pflege: hoch Europäisch Kurzhaar und Hauskatze Die häufigste Katze überhaupt - und gesundheitlich meist die unproblematischste. Robust, vielseitig und in jedem Tierheim zu finden. kurz Pflege: niedrig für Einsteiger Havanna Brown Einfarbig mahagonibraun mit grünen Augen und einer der kleinsten Populationen überhaupt. Sehr menschenbezogen und ausgesprochen selten. kurz, glänzend Pflege: niedrig Heilige Birma Die Point-Katze mit den weißen Pfoten: sanft, gesellig und deutlich ruhiger als die orientalischen Rassen. halblang, wenig Unterwolle Pflege: mittel für Einsteiger Korat Eine der ältesten dokumentierten Katzenrassen. Sensibel, personenbezogen und in Thailand traditionell ein Glücksbringer. kurz, ohne Unterwolle Pflege: niedrig Maine Coon Die größte anerkannte Hauskatzenrasse. Ruhig, menschenbezogen und mit einem Wachstum, das bis zu vier Jahre dauert. halblang Pflege: mittel für Einsteiger Norwegische Waldkatze Kletterfreudig, wetterfest und eigenständiger als die Maine Coon - bei ähnlicher Größe und ähnlichem Fell. halblang, wasserabweisend Pflege: mittel für Einsteiger Perserkatze Ruhig, anhänglich und pflegeintensiv. Bei keiner Rasse entscheidet der Zuchttyp so stark über die Lebensqualität. lang Pflege: hoch Russisch Blau Zurückhaltend, leise und sehr auf ihre Bezugspersonen fixiert. Eine Rasse für ruhige Haushalte. kurz, dichtes Doppelfell Pflege: niedrig für Einsteiger Siamkatze Laut, anhänglich und außerordentlich mitteilsam. Die Siam ist keine Katze, die man nebenbei hält. kurz Pflege: niedrig Somali Die Langhaarvariante der Abessinier: ebenso aktiv und neugierig, dazu buschiger Schwanz und Halskrause. halblang, getickt Pflege: mittel Türkisch Van Eine der wenigen Katzenrassen, die freiwillig ins Wasser geht. Kräftig, eigenwillig und nichts für Menschen, die eine Schmusekatze suchen. halblang, ohne Unterwolle Pflege: niedrig

Rasse ist nicht alles

Rassemerkmale beschreiben eine Tendenz, keinen einzelnen Charakter. Prägung, Sozialisierung in den ersten Wochen und die Haltungsbedingungen wirken bei Katzen stärker als die Rasse. Wer eine ruhige Katze sucht, findet sie ebenso unter den Hauskatzen im Tierheim wie unter Rassekatzen vom Züchter. Vor der Anschaffung lohnt der Blick auf die Erstausstattung und auf die laufenden Kosten.