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Katzenrassen

24 Rassen und Farbvarianten im Portrait. Jede Seite beantwortet dieselben Fragen: Woher kommt die Rasse oder Zeichnung, wie ist der Charakter, wie viel Pflege braucht es und welche Krankheiten treten gehäuft auf. So lassen sich Rassen und Farbvarianten wirklich vergleichen.

13 anfängertauglich 13 pflegeleicht
Langhaarkatze im Portrait

Alle Rassen und Farbvarianten von A bis Z

Abessinier Eine der aktivsten Katzenrassen überhaupt. Nichts für ruhige Haushalte - und nichts für Menschen, die selten zu Hause sind. kurz, getickt Pflege: niedrig Balinese Genetisch eine Siamkatze mit langem Fell: ebenso anhänglich, ebenso mitteilsam, dazu ein wehender Schwanz. halblang, ohne Unterwolle Pflege: niedrig BKH Creme: wie die zarte Fellfarbe geschlechtsgebunden vererbt wird Creme ist das verdünnte Rot der Britisch Kurzhaar - und eine der wenigen Farben, bei denen das Geschlecht der Katze mitentscheidet. kurz, sehr dicht, zartes Apricot- bis Haferton (verdünntes Rot) Pflege: niedrig für Einsteiger BKH Lilac: die seltene Verdünnungsfarbe der Britisch Kurzhaar Ein zartes Graubeige mit rosa Unterton: Lilac ist eine der seltensten und teuersten Farbvarianten der Britisch Kurzhaar. kurz, sehr dicht, blasses Graubeige mit rosa Unterton Pflege: niedrig für Einsteiger Black Smoke Katze: wie die rauchige Fellzeichnung entsteht und wo sie vorkommt Von Weitem wirkt eine Black Smoke Katze fast einfarbig schwarz - erst in Bewegung oder Gegenlicht zeigt sich der silbrige Ansatz, der der Zeichnung ihren Namen gibt. schwarz mit silberweißem Haaransatz, der bei Bewegung sichtbar wird (Smoke-Zeichnung) Pflege: mittel für Einsteiger Britisch Kurzhaar Die ruhigste unter den beliebten Rassen: gelassen, unaufdringlich und mit einem Plüschfell, das kaum verfilzt. kurz, sehr dicht Pflege: niedrig für Einsteiger Burma Kompakt, muskulös und ausgesprochen anhänglich. Die Burma sucht Körperkontakt aktiv und dauerhaft. kurz, sehr fein und glänzend Pflege: niedrig für Einsteiger Chartreux (Kartäuser) Die echte Kartäuserkatze ist französisch, nicht britisch - und deutlich schlanker gebaut als ihr blaues Gegenstück von der Insel. kurz, dicht, wollig Pflege: niedrig für Einsteiger Chinchilla-Perser Keine eigene Rasse, sondern eine Farbvariante der Perserkatze: weißes Fell mit schwarz getippten Spitzen und grünen Augen. lang Pflege: hoch Europäisch Kurzhaar und Hauskatze Die häufigste Katze überhaupt - und gesundheitlich meist die unproblematischste. Robust, vielseitig und in jedem Tierheim zu finden. kurz Pflege: niedrig für Einsteiger Glückskatze: was hinter der dreifarbigen Fellzeichnung wirklich steckt Schwarz, Rot und Weiß in einem Fell - dreifarbige Katzen gelten in vielen Kulturen als Glücksbringer. Die Zeichnung selbst hat eine ebenso interessante genetische Erklärung. kurz oder lang, dreifarbig: Schwarz- und Rot-Anteile plus Weißscheckung Pflege: mittel für Einsteiger Havanna Brown Einfarbig mahagonibraun mit grünen Augen und einer der kleinsten Populationen überhaupt. Sehr menschenbezogen und ausgesprochen selten. kurz, glänzend Pflege: niedrig Heilige Birma Die Point-Katze mit den weißen Pfoten: sanft, gesellig und deutlich ruhiger als die orientalischen Rassen. halblang, wenig Unterwolle Pflege: mittel für Einsteiger Himalaya-Katze: wie aus Perser und Siamkatze eine eigene Zuchtform wurde Persisches Fell, siamesische Punktzeichnung: Die Himalaya-Katze vereint zwei sehr unterschiedliche Rassen in einem Tier. lang, mit Point-Zeichnung: helle Grundfarbe, dunkle Abzeichen an Gesicht, Ohren, Beinen und Rute Pflege: hoch Korat Eine der ältesten dokumentierten Katzenrassen. Sensibel, personenbezogen und in Thailand traditionell ein Glücksbringer. kurz, ohne Unterwolle Pflege: niedrig Maine Coon Die größte anerkannte Hauskatzenrasse. Ruhig, menschenbezogen und mit einem Wachstum, das bis zu vier Jahre dauert. halblang Pflege: mittel für Einsteiger Norwegische Waldkatze Kletterfreudig, wetterfest und eigenständiger als die Maine Coon - bei ähnlicher Größe und ähnlichem Fell. halblang, wasserabweisend Pflege: mittel für Einsteiger Perserkatze Ruhig, anhänglich und pflegeintensiv. Bei keiner Rasse entscheidet der Zuchttyp so stark über die Lebensqualität. lang Pflege: hoch Russisch Blau Zurückhaltend, leise und sehr auf ihre Bezugspersonen fixiert. Eine Rasse für ruhige Haushalte. kurz, dichtes Doppelfell Pflege: niedrig für Einsteiger Schildpatt-Katze: warum die Fellzeichnung fast nur bei weiblichen Tieren vorkommt Schildpatt ist keine Rasse, sondern eine Fellzeichnung - und eine der wenigen, die direkt an das Geschlecht gekoppelt ist. kurz oder lang, unregelmäßig gescheckt in Schwarz- und Rot-Tönen ohne Weißanteil Pflege: mittel für Einsteiger Siamkatze Laut, anhänglich und außerordentlich mitteilsam. Die Siam ist keine Katze, die man nebenbei hält. kurz Pflege: niedrig Somali Die Langhaarvariante der Abessinier: ebenso aktiv und neugierig, dazu buschiger Schwanz und Halskrause. halblang, getickt Pflege: mittel Teacup-Katzen: warum die Mini-Katze kein seriöses Zuchtziel ist Niedlich auf den ersten Blick, riskant beim zweiten: Teacup-Katzen sind keine anerkannte Rasse, sondern das Ergebnis gezielter Verzwergung. je nach Basisrasse unterschiedlich, keine eigene Fellausprägung Pflege: hoch Türkisch Van Eine der wenigen Katzenrassen, die freiwillig ins Wasser geht. Kräftig, eigenwillig und nichts für Menschen, die eine Schmusekatze suchen. halblang, ohne Unterwolle Pflege: niedrig

Rasse ist nicht alles

Rassemerkmale beschreiben eine Tendenz, keinen einzelnen Charakter. Prägung, Sozialisierung in den ersten Wochen und die Haltungsbedingungen wirken bei Katzen stärker als die Rasse. Wer eine ruhige Katze sucht, findet sie ebenso unter den Hauskatzen im Tierheim wie unter Rassekatzen vom Züchter. Vor der Anschaffung lohnt der Blick auf die Erstausstattung und auf die laufenden Kosten.